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FNG - Forum Nachhaltige Geldanlagen e.V.

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Klimafinanzgipfel „Klimawoche 2012“ am 30. September 2012: Wirtschaftswandel durch Klimawandel? – Chancen für klimaschonende und nachhaltige Finanz- und Wirtschaftskonzepte // 10.09.2012

Finanzkrise, Rohstoffverknappung, Energieversorgung und Klimawandel werden zunehmend in einem Zusammenhang gesehen: Kann beispielsweise der drohende Klimawandel als Innovationsmotor wirken? Ist „Green Economy“ die Basis für ein neues Wirtschaftswunder? Welche Impulse kann die Finanzwirtschaft für eine nachhaltige und klimaschonende Wirtschaft setzen? Ist Kohlendioxid ein unternehmerischer Risikofaktor? Das sind zentrale Fragen, die beim Klimafinanzgipfel erörtert werden sollen. Dabei stehen vor allem Lösungsansätze aus dem Finanzsektor im Vordergrund, die sowohl eine Minderung der Kohlendioxidemissionen als auch die Anpassung an den Klimawandel fördern – und gleichzeitig Perspektiven für eine nachhaltige Wirtschaft eröffnen. Es erwarten Sie Vorträge von renommierten Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft sowie eine Präsentation vorbildlicher Initiativen und Unternehmenskonzepte. 

Das Konzept
Der Klimafinanzgipfel ist Teil der der Hamburger Klimawoche und wird vom Climate Service Center zusammen mit dem World Future Council, dem Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e.V. und der Handelskammer Hamburg realisiert. Die Veranstaltung versucht unterschiedlichste Gruppen von Experten und Wissenschaftlern mit Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik sowie mit Fachjournalisten ins Gespräch zu bringen. Die Tagung ist aber für jeden, der daran interessiert ist, offen und kostenfrei. Es besteht jedoch eine Anmeldepflicht.

Anmeldungen bitte unter: www.klimawoche.de/anmeldungfinanzgipfel (Einlass nur mit Anmeldebestätigung)

Programm
11:00 Uhr          Stehempfang mit Brunch
12:00 Uhr          Begrüßung und Einleitung
                          • Veranstalter der Klimawoche (TuTech) und 
                          • Gastgeber (Handelskammer)
                          • evtl. Hamburger Politiker
                          • Prof. Reimund Schwarze oder Prof. Guy Brasseur (Climate Service Center, CSC)

Themenblock 1:
Übersichtsvorträge
12:30 Uhr          Jakob von Uexküll (World Future Council): Die Kosten der Nicht-Nutzung Erneuerbarer Energien – Der World Future Council stellt seine neueste Studie vor
13:00 Uhr          Dr. Reinhard Loske (Umweltsenator in Bremen a. D.): Grünes Wachstum ohne Grenzen?
13:30 Uhr          Volker Weber (Forum für nachhaltige Geldanlagen e. V.): Grünes Geld: Möglichkeiten und Grenzen umwelt- und klimaschonender Finanzanlagen
14:00 Uhr          Ingmar Jürgens (Climate Policy Initiative, CPI): Klimafinanzierung in Deutschland – eine Bestandsaufnahme (Ergebnisse einer aktuellen Studie)
 (jeweils mit anschließender Diskussion)
14:30 Uhr          Kaffeepause

Themenblock 2: 
Hamburger Klimafinanz-Lösungsforum („Best practices“)
15:00 Uhr               Beispiel 1: Das Carbon Disclosure Project (CDP)
ist eine im Jahr 2000 in London gegründete Non-Profit-Organisation mit dem Ziel, mehr Transparenz hinsichtlich der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen zu schaffen. Einmal jährlich erhebt das CDP im Namen von Investoren anhand von standardisierten Fragebögen auf freiwilliger Basis Daten und Informationen zu CO2-Emissionen, Klimarisiken, Reduktionszielen und -strategien von Unternehmen. Das CDP verwaltet die mittlerweile weltweit größte Datenbank ihrer Art. Mehr als 650 institutionelle Anleger unterstützen das Projekt als so genannte „Signatory Investors“. Zusammen genommen verwalten diese Investoren ein Vermögen von mehr als 78 Billionen US-Dollar. Weitere Informationen unter www.cdproject.net
Referentin: Susan Dreyer (oder Laura Bergedieck), Carbon Disclosure Project (CDP)
15:15 Uhr          Beispiel 2: Regionale oder thematische Zukunftsfonds als Anlage und Finanzierungsinstrument der Energiewende
Es braucht neue innovative Fianzierungsinstrumente, um die Energiewende zu unterstützen und die enormen Einsparpotenziale im Bereich Energieeffizienz in Unternehmen oder öffentlichen Einrichtungen zu nutzen. Der BAUM Zukunftsfonds ist ein solches innovatives Instrument und verbindet Rendite mit Klimaschutz, da der Anleger drei bis fünf Prozent Verzinsung auf seine Anlage bekommt. Erste Projekte laufen bereits bzw. sind in Planung. Weitere Informationen unter www.baum-zukunftsfonds.de
15:30 Uhr          Beispiel 3: Mama AG
MAMA liefert integrierte Lösungen für nachhaltige Business-Modelle durch Start-up Funding, strategisches und strukturelles Company Building (z. B. Optimierung des Business Cases, Marketing, Sales, nachhaltige Beratung). Hinter MAMA steht ein interdisziplinäres Team aus erfolgreichen Unternehmern, Finanzexperten, Spezialisten im Bereich Nachhaltigkeit und international anerkannten Wissenschaftlern. Diese einzigartige Verbindung aus ganz unterschiedlichen Kompetenzen ist entscheidend, um das Thema Nachhaltigkeit in seinen wissenschaftlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Dimensionen voran zu treiben. Damit schafft MAMA die Voraussetzung dafür, um aus erfolgversprechenden Ideen und Technologien wirklich nachhaltige Produkte und Unternehmen zu entwickeln. Weitere Informationen unter www.mama.io
Referent: Volker Weber, Mama AG
15:45 Uhr          Beispiel 4: Sustainable Business Angels
Die Initiative “Sustainable Business Angels” (SBA) hat sich zum Ziel gesetzt, junge Unternehmer während der ersten Jahre ihres Firmenbestehens in Nachhaltigkeitsfragen zu unterstützen. Dazu zählen die Überprüfung des Business Plans auf ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit und die Bereitstellung bestehender Management-Netzwerke. Unter Einbeziehung externer Experten sollen darüber hinaus Leitlinien für einen langfristigen Unternehmenserfolg und die frühzeitige Implementierung von Corporate Social Responsibility (CSR) in den Unternehmensprozess aufgestellt werden. Die nichtkommerzielle Initiative „Sustainable Business Angel“ ermöglicht jungen Unternehmerinnen und Unternehmern auf bisher einmalige Weise, gemeinsam mit erfahrenen Experten einen ersten Schritt auf dem Weg zu nachhaltigem Unternehmenserfolg zu gehen. Getragen wird die Initiative von der RhönCampus e.G. und der memo AG sowie von der Mediengruppe macondo und dem Institut für Nachhaltigkeitsmanagement. Förderpartner sind das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Europäische Sozialfonds (ESF). Weitere Informationen unter www.sba-initiative.de
Referent: Jürgen Schmidt, memo AG (oder Peter Kowalsky, ehem. Bionade GmbH)
Moderation: Wirtschafts- oder Umweltjournalist
16:00 Uhr          Schlusswort: Prof. Reimund Schwarze
außerdem (nur für Medienvertreter):
10:00 Uhr          Pressegespräch 

Referenten
Prof. Guy Brasseur
Seit 1.7.2009 ist Guy Brasseur der Direktor des Climate Service Centers (CSC) in Hamburg. Er arbeitete zuvor als Forschungsdirektor und Leiter des Labors für das Erd- und Sonnensystem am National Center for Atmospheric Research (NCAR) in Boulder, Colorado, mit dem er noch als „Senior Scientist“ verbunden ist. Von 1999 bis 2005 leitete er in Hamburg als Direktor das Max-Planck-Institut für Meteorologie sowie das Deutsche Klimarechenzentrum. Guy Brasseur hat als einer der Hauptautoren den vierten Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC) koordiniert, für dessen Wirken im Jahr 2007 der Friedensnobelpreis vergeben wurde. Der aus Belgien stammende Forscher war Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des International Geosphere Biosphere Programme (IGBP), hält Ehrendoktorwürden der Universitäten Paris VII, Oslo sowie Athen und wurde mehrfach für seine Forschungsarbeiten ausgezeichnet.
Susan Dreyer
(früher Susan Levermann) ist derzeit Director und Head of Programs and Markets beim Carbon Disclosure Project (CDP). In dieser Position verantwortet sie die Programm-Aktivitäten in Deutschland und Österreich mit einem besonderen Fokus auf Kapitalmarkt, Mittelstand und das Supply Chain Programm. Die studierte Volkswirtin war zuvor acht Jahre lang als Fondsmanagerin bei der DWS tätig und erhielt 2008 den Preis für den besten deutschen Aktienfonds. Sie engagierte sich in Kapitalmarktausschüssen und ist Autorin des Bestsellers „Der entspannte Weg zum Reichtum“. Der Börsenratgeber wurde 2011 mit dem Finanzbuchpreis ausgezeichnet. Darin erklärt Susan Dreyer unter anderem, ob bzw. wie Börsenerfolg und Moral zusammenpassen.
Ingmar Jürgens
is the Associate Director of the Climate Policy Initiative (CPI) Berlin Office. With over ten years of experience in international energy and climate policy, Ingmar has worked for the European Commission, the United Nations Food and Agriculture Organization (FAO), and the OECD. Prior to joining CPI, he served as Coordinator of the EU Strategy for Adaptation to Climate Change at the EU Directorate General for Climate Action from 2010 to 2012. From 2007 to 2010, he was responsible for the economic analysis of the effects of EU energy and climate policy on the competitiveness of EU industry at the EU Directorate-General for Industry and Enterprise, where he coordinated the EU carbon leakage assessment. At FAO, Ingmar contributed to building the organization’s bioenergy work program with a focus on the role of carbon finance in enhancing the viability of renewable energy projects and sustainable rural development. He collaborated with the late Bernhard Schlamadinger and the UNFCCC Secretariat on small-scale CDM methodologies for biomass and, in 2004, began developing the first large-scale global project addressing the bioenergy and food security nexus. Together with FAO’s Stephan Baas and colleagues at the Bangladeshi Ministry of Agriculture, he also developed FAO’s largest project on adaptation to climate change.
Peter Kowalsky
In Weihenstephan lernte Peter Kowalsky die Braukunst, in der elterlichen Diskothek entwickelte er ein Gespür dafür, was Kundenorientierung heißt, und während der langen Jahre, die es dauerte, bis das einzigartige Erfrischungsgetränk Bionade zu einer Erfolgsgeschichte wurde, die bis heute ihres gleichen sucht, entwickelte er den nötigen Durchhaltewillen und Pragmatismus, den es eben auch braucht, um eine gute Idee am Markt erfolgreich zu platzieren. Heute gilt Bionade als wegweisendes Beispiel für ein Produkt, dass Nachhaltigkeit, Lifestyle und Genuss miteinander verbindet. Gemeinsam mit seinem Bruder Stephan verantwortete Peter Kowalsky maßgeblich die Entwicklung und den Erfolg des gleichnamigen Erfrischungsgetränks. Als geschäftsführender Gesellschafter leitete Peter Kowalsky bis Anfang 2012 die Bereiche Marketing, Vertrieb, PR sowie nachhaltige Entwicklung der Bionade GmbH. Für sein unternehmerisches und gesellschaftliches Engagement wurde der Unternehmer bereits mehrfach ausgezeichnet u.a. gemeinsam mit dem memo-Gründer Jürgen Schmidt als „Ökomanager des Jahres 2007“. Ebenfalls 2007 erhielt Peter Kowalsky die Auszeichnung „Mittelständler des Jahres“. Er ist zudem Träger des Horizont Award (2007) sowie des BDU Manager Awards (2008).
Reinhard Loske
Bekannt wurde Reinhard Loske durch seine Forschungsarbeiten am Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie (1992-1998) und am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (1990-1991), vor allem aber durch die Bücher „Zukunftsfähiges Deutschland“ (1996), „Klimapolitik“ (1997) und „Greening the North“ (1997). Er war Mitglied des Deutschen Bundestages (1998-2007) und dort unter anderem stellvertretender Fraktionsvorsitzender und umweltpolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen. Von 2007 bis 2011 war er Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa der Freien Hansestadt Bremen.
Jürgen Schmidt:
„Nachhaltig gut“ - der Slogan der memo AG ist für Jürgen Schmidt Credo und Lebensmotto zugleich. Der Gründer des Handelsunternehmens arbeitet und lebt seit über 25 Jahren für nachhaltige Produkte: Was mit dem Verkauf von „Umweltschutzpapier“-Heften auf dem Schulhof begann, hat sich inzwischen zu einem europaweit tätigen Versandhaus entwickelt - mit aktuell 127 Mitarbeitern, über 10.000 ökologisch durchdachten, sozialverträglichen und dabei preiswerten Artikeln (darunter über 800 memo Markenprodukte) und ca. 120.000 Kunden. Für den kontinuierlichen Einsatz für Nachhaltigkeit und als Vorbild für die Verbindung von Ökologie, Sozialem und Ökonomie wurde Jürgen Schmidt im Jahr 2001 mit dem B.A.U.M.-Umweltpreis ausgezeichnet. 2007 folgt der Titel „Ökomanager des Jahres“ in der Kategorie der mittelständischen Unternehmen und 2008 die Bayerische Staatsmedaille für Verdienste um Umwelt und Gesundheit. 2011 erhielt er den Deutschen Umweltpreis von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).
Prof. Reimund Schwarze
Als Leiter der Abteilung „Ökonomie und Politik“ befasst sich Prof. Dr. Reimund Schwarze am Climate Service Center (CSC) in Hamburg mit den ökonomischen Folgen des Klimawandels und Fragen der internationalen Klimapolitik. Er entwickelt mit seinem Team Strategien, wie die mit dem Klimawandel einhergehenden Risiken, aber auch Chancen effektiv an Entscheider aus Politik und Wirtschaft sowie die breite Öffentlichkeit vermittelt werden können. Er ist für diese Aufgabe vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung entsandt, um den Bereich „Ökonomie des Klimawandels“ im Helmholtz-Verbund REKLIM (Regionale Klimaänderungen) aufzubauen und zu stärken. Er ist Professor für internationale Umweltökonomie an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/ Oder. Bevor er zum CSC kam hat er sich unter anderem im Auftrag der Bundesregierung mit dem internationalen Emissionshandel beschäftigt und war als umweltökonomischer Berater für die Enquete-Kommission zum Schutz des Menschen und der Umwelt des Deutschen Bundestages tätig.
Jakob von Uexküll
Der Politik- und Wirtschaftswissenschaftler Jakob von Uexküll ist Gründer des Weltzukunftsrats (World Future Council, WFC, 2007) und des Right Livelihood Award, der auch als der „Alternative Nobelpreis“ bezeichnet wird (1980). Darüber hinaus war er (1984) Mitgründer von The Other Economic Summit (Alternativer Weltwirtschaftsgipfel), Mitglied des Europäischen Parlaments (1987-89) und des Aufsichtsrats von Greenpeace Deutschland sowie Berater von Transparency International. Jakob von Uexküll ist Schirmherr von Friends of the Earth International, Mitglied der Globalen Kommission zur Finanzierung der Vereinten Nationen. Er hält weltweit Vorträge zu den Themen Umwelt, Gerechtigkeit und Frieden und ist als Autor tätig.
Volker Weber
verfügt über langjährige Erfahrungen im Aufbau und Vertrieb von Sustainability-Fonds-Produkten auf Bankenseite und hat als Chairman des Forums für nachhaltige Geldanlagen e.V. detaillierte Kenntnisse des gesamten „Ökosystems“ dieser Branche. Er war unter anderem bei Swisscanto sechs Jahre lang für die Konzeption, die Verwaltung und den Vertrieb von acht Nachhaltigkeitsfonds mit einem Volumen von über 4 Mrd. € verantwortlich.

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