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FNG - Forum Nachhaltige Geldanlagen e.V.

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FNG Dialog zu Erneuerbaren Energieinfrastruktur-Investments lockte viele Zuhörer an // 02.07.2012

Am 26. Juni fand in Zürich der FNG-Dialog zum Thema "Infrastruktur-Investments: Woher kommt die Energie der Zukunft" statt. Vor zahlreichen Zuhörern erörterten vier Experten, unter welchen Rahmenbedingungen erfolgreiche Investments in erneuerbare Energien möglich sind. Dabei steuerte der Moderator, Dr. Dominique Candrian, EIC Partners, die Diskussion um drei Schwerpunktthemen:
Wie steht es mit der Umweltverträglichkeit von erneuerbaren Energien?
Die Panelisten waren sich einig, dass erneuerbare Energien unabkömmlich sind, wenn es darum geht, unser Energiesystem umweltverträglich zu gestalten. Die technologische Entwicklung im vergangenen Jahrzehnt war rasant und heute sind Produkte auf dem Markt, die nicht nur wirtschaftlich, sondern auch aus Perspektive einer Umweltbilanz absolut Sinn machen, wie Herr Edmund Pelikan, epk media, anhand verschiedener Beispiele erläuterte.
Kann mit erneuerbaren Energien die Versorgungssicherheit gewährleistet werden?
Zwar war man sich einig, dass umfangreiche Investitionen in die Netzinfrastruktur nötig sind, wenn der Anteil erneuerbarer Energien deutlich wächst. Beat Lüthi, CFO der Albers-Gruppe, zeigte sich überzeugt, dass auch neue Speichermedien hier eine wichtige Rolle spielen werden. Betont wurde auch die Bedeutung von erneuerbaren Energien bei der Versorgung von abgelegenen Gebieten, die schlicht zu abgelegen sind, als dass sie je kosteneffizient an ein Versorgungsnetz angeschlossen werden könnten. Erneuerbare Energien leisten dort einen wichtigen Beitrag zu Entwicklung.
Ist die Finanzierbarkeit gegeben?
Die Panelteilnehmer waren sich einig, dass erneuerbare Energien auf jeden Fall interessante Investitionsmöglichkeiten bieten. Wichtig ist, dass man sich der unterschiedlichen Risiken (z.B. technische, baubezogene, regulatorische Risiken oder Währungs- und Gegenparteirisiken) bewusst ist, und sie in Produkten gut abbildet. Erich Becker, Zouk Investments, hat mit einer eindrücklichen Zahl illustriert, wie Experten in Zukunft die Wettbewerbsfähigkeit verschiedener Energieformen einschätzen. McKinsey geht davon aus, dass der Preis für eine Megawattstunde Strom im Jahr 2030 aus Solarkraft bei USD 29, aus Windkraft bei USD 35 und aus Kohlekraft bei USD 66 liegt. Das sollte Investoren heute schon hellhörig machen.
Beim anschliessenden Apéro wurde die aktive Diskussion mit den Zuhörern in kleinerem Rahmen fortgeführt. Was vom Abend blieb: Wer an die Zukunft denkt, investiert heute in erneuerbare Energien – und dies nicht aus altruistischen Gründen.
Sabine Döbeli, Stellvertretende Vorsitzende FNG und Leiterin FNG Schweiz

Am 26. Juni fand in Zürich der FNG-Dialog zum Thema "Infrastruktur-Investments: Woher kommt die Energie der Zukunft" statt. Vor zahlreichen Zuhörern erörterten vier Experten, unter welchen Rahmenbedingungen erfolgreiche Investments in erneuerbare Energien möglich sind. Dabei steuerte der Moderator, Dr. Dominique Candrian, EIC Partners, die Diskussion um drei Schwerpunktthemen:

Wie steht es mit der Umweltverträglichkeit von erneuerbaren Energien?

Die Panelisten waren sich einig, dass erneuerbare Energien unabkömmlich sind, wenn es darum geht, unser Energiesystem umweltverträglich zu gestalten. Die technologische Entwicklung im vergangenen Jahrzehnt war rasant und heute sind Produkte auf dem Markt, die nicht nur wirtschaftlich, sondern auch aus Perspektive einer Umweltbilanz absolut Sinn machen, wie Herr Edmund Pelikan, epk media, anhand verschiedener Beispiele erläuterte.

Kann mit erneuerbaren Energien die Versorgungssicherheit gewährleistet werden?

Zwar war man sich einig, dass umfangreiche Investitionen in die Netzinfrastruktur nötig sind, wenn der Anteil erneuerbarer Energien deutlich wächst. Beat Lüthi, CFO der Albers-Gruppe, zeigte sich überzeugt, dass auch neue Speichermedien hier eine wichtige Rolle spielen werden. Betont wurde auch die Bedeutung von erneuerbaren Energien bei der Versorgung von abgelegenen Gebieten, die schlicht zu abgelegen sind, als dass sie je kosteneffizient an ein Versorgungsnetz angeschlossen werden könnten. Erneuerbare Energien leisten dort einen wichtigen Beitrag zu Entwicklung.

Ist die Finanzierbarkeit gegeben?

Die Panelteilnehmer waren sich einig, dass erneuerbare Energien auf jeden Fall interessante Investitionsmöglichkeiten bieten. Wichtig ist, dass man sich der unterschiedlichen Risiken (z.B. technische, baubezogene, regulatorische Risiken oder Währungs- und Gegenparteirisiken) bewusst ist, und sie in Produkten gut abbildet. Erich Becker, Zouk Investments, hat mit einer eindrücklichen Zahl illustriert, wie Experten in Zukunft die Wettbewerbsfähigkeit verschiedener Energieformen einschätzen. McKinsey geht davon aus, dass der Preis für eine Megawattstunde Strom im Jahr 2030 aus Solarkraft bei USD 29, aus Windkraft bei USD 35 und aus Kohlekraft bei USD 66 liegt. Das sollte Investoren heute schon hellhörig machen.Beim anschliessenden Apéro wurde die aktive Diskussion mit den Zuhörern in kleinerem Rahmen fortgeführt. Was vom Abend blieb: Wer an die Zukunft denkt, investiert heute in erneuerbare Energien – und dies nicht aus altruistischen Gründen.

Sabine Döbeli, Stellvertretende Vorsitzende FNG und Leiterin FNG Schweiz

 


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