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FNG - Forum Nachhaltige Geldanlagen e.V.

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Historie und Beteiligte

Anfang 2010 kam, initiiert von Ingo Scheulen, das erste Mal eine Expertengruppe zusammen, um die Beratung und Kommunikation rund um Nachhaltige Geldanlagen zu verbessern.
Das formulierte Ziel der Arbeitsgruppe war es, für Berater, Vertriebsleute und Anleger ein möglichst einfaches System zu entwickeln, um so dem Interessentenkreis leichteren Zugang zu Nachhaltigen Geldanlagen zu verschaffen.

Es sollte ein Werkzeug sein, das als Sortier- und Orientierungshilfe in dem doch für Neulinge unübersichtlichen Markt dient, aber keine Bewertung enthält.

Mit der Arbeitsgruppe und dem Vorstand des FNG haben wir eine Vielzahl von Erweiterungen aufgenommen und damit eine standardisierte Matrix entwickelt und zur noch besseren Übersichtlichkeit das Nachhaltigkeitsprofil. Beides haben wir in einer Vielzahl von Diskussionsrunden mit verschiedensten Akteuren, Beratern, Anbietern, Datenbankbetreibern, Medien, NGOs diskutiert und entsprechend angepasst.

Der aktuelle Stand des Projektes ist als erster Schritt und Beginn eines Prozesses zu sehen, in dessen Verlauf es zu weiteren Erweiterungen kommen wird. 

Stimmen zum Projekt:

Oliver Ginsberg, Fachberater für nachhaltige Finanzdienstleistungen:
„Transparenz in der Finanzberatung ist nicht alles, aber ohne Transparenz ist alles nichts. Dies gilt insbesondere für unabhängige Beratungsunternehmen, die sich den Bedürfnissen und Ansprüchen ihrer Mandanten verpflichtet fühlen. Wir haben deshalb gern unser langjähriges Wissen aus der Beratungspraxis in die Entwicklung der FNG-Matrix eingebracht und freuen uns, dass wir gemeinsam mit allen Beteiligten beitragen konnten, die unterschiedlichen Strategien, Methoden und Selektionskriterien von Nachhaltigkeitsfonds transparenter zu machen.“

Kris Hauf, Vorstand Bundesverband der Finanzdienstleisterinnen (BuF e.V.), Finanz- und Versicherungsmaklerin:
„Die optimale Entscheidung über ihre Geldanlagen können Anlegerinnen und Anleger vor allem dann treffen, wenn sie die entsprechenden Informationen zur Verfügung gestellt bekommen. Transparente Informationen über Nachhaltigen Geldanlagen haben eine besonders herausragende Bedeutung für die Anlageentscheidung. Die persönliche Lebenseinstellung in Bezug auf ökologische, sozialverträgliche oder gesellschaftliche Aspekte kann sich darin widerspiegeln. Aus diesem Grund habe ich die Entwicklung der FNG-Matrix durch mein persönliches Engagement aktiv unterstützt.“

Andreas W. Korth, GOOD GROWTH INSTITUT für globale Vermögensentwicklung mbH:
„Bislang waren die Nachhaltigkeitskonzepte verschiedener Fonds nicht miteinander vergleichbar und immer wieder gab es von Kunden und Presse falsche Erwartungen an die Nachhaltigkeitsaspekte der Produkte. Durch die Matrix und das Nachhaltigkeitsprofil erhöhen sich nun die Transparenz und Glaubwürdigkeit der nachhaltigen Investments.“

Olaf Köster, FNG-Vorstandsmitglied und Managing Director Renewables Altira AG: 
„Es ist nunmehr bald zwei Jahre her, dass auf der Mitgliederversammlung des Forums aus dem Kreis der nachhaltigen Finanzberater der Wunsch nach einem fundierten, aber gleichzeitig leicht verständlichen und in der Kundenberatung praxisnah einsetzbaren Fondsauswahl-Tool an mich herangetragen wurde. Die Verbesserung der Transparenz gerade bei nachhaltigen Investments ist eine Schlüsselaufgabe des Forums, um das Ziel einer größeren Verbreitung nachhaltiger Geldanlagen mit entsprechenden positiven Wirkungen auf Unternehmen und eine nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung zu erreichen. Daher habe ich mich direkt entschieden, mich hier als Vorstand des Forums zu engagieren und mit Ingo Scheulen die Arbeitsgruppe ‚Was ist nachhaltig? – Kommunikation und Beratung‘ zu gründen.
Bei der Auftaktveranstaltung in Frankfurt bestätigte sich die Nachfrage nach einem solchen Tool. In folgenden Workshops wurden weitere Akteure aus dem Nachhaltigkeitsbereich – NGOs, Verbraucherverbände, Informationsplattformen, Researchagenturen, Politik und Presse – einbezogen.
Bei der Konkretisierung des Tools war schließlich der Input des gesamten FNG-Vorstandes und vieler Mitglieder gefordert. Die Fäden in der Hand hatte dabei immer die FNG-Geschäftsstelle.
Das Ergebnis, das wir am 4. Juni 2012 mit einem gewissen Stolz präsentieren, wird sich, so meine Hoffnung, als wirklich hilfreiches Instrument für Berater etablieren, Licht in den Dschungel der Nachhaltigkeitsfonds bringen und damit zum Abbau der Hemmnisse beizutragen, die das ‚Mainstreaming‘ nachhaltiger Anlagen bislang verhindern. Allen Beteiligten sei gedankt für die Unterstützung bei der Realisierung des Vorhabens.“

Sabine Pex, FNG-Vorstandsmitglied / Bankhaus von der Heydt GmbH & Co. KG
„Die Vielfalt der Nachhaltigen Anlagemöglichkeiten wird für den Kunden immer unüberschaubarer, Produktbewertungen geraten dabei manchmal zum Kunststück. Die FNG-Matrix und die FNG-Nachhaltigkeitsprofile leisten jetzt einen essentiellen Beitrag zu mehr Transparenz im Dschungel der Nachhaltigen Fonds. Zusammen mit dem Eurosif-Transparenzlogo ist damit das Handwerkszeug zur Entwicklung eines Gütesiegels für die Nachhaltigkeit von Fonds vorhanden.“

Ingo Scheulen, Finanzberater, FNG-Mitglied und Vorstandsvorsitzender des Netzwerks für nachhaltige Finanzberatung ökofinanz-21
„In unserem Beratungsalltag haben wir immer wieder festgestellt, dass eine ziemliche Konfusion herrscht. Was ist eine nachhaltige oder grüne Geldanlage? Ist das nur etwas für die so genannten Ökos oder Lohas, also diejenigen mit einem „Lifestyle of Health and Sustainability“? Geht es um Windräder, Bio-Lebensmittel und Fahrräder? Meldungen in den Medien lassen aufschrecken: Werden mit den Geldern der Anleger und Rentensparer Atomkraftwerke, Erdölplattformen und Streubomben finanziert? Kann die Aktie eines Sportartikelherstellers sauber sein, wenn die Produktion eine Kette unsauberer Zulieferer durchläuft, wenn unter Bedingungen des Manchester-Kapitalismus in Bangladesch, Thailand und anderswo Natur und Menschen, ja sogar Kinder ausgebeutet werden?
Mit der FNG-Matrix und den FNG-Nachhaltigkeitsprofilen stellen wir einen Ansatz vor, der ein wenig Licht und Orientierung bietet. Wir haben in einem langen Arbeitsprozess Kernfragen zu den drei Aspekten der Nachhaltigkeit definiert: zu Umwelt, Sozialem und der unternehmerischen Verantwortung. Alle Initiatoren und Manager von Investmentfonds, die sich den Gedanken der nachhaltigen Entwicklung – durchaus im Sinne des Prozesses in der Folge der UN-Konferenz von Rio 1992 – verpflichtet sehen, sind eingeladen, ihre Fonds über die Matrix auf den Prüfstand zu stellen.“

Volker Schmidtke, Partner NFN AG
„Zielgemäße Geldanlage scheitert heute vielfach an der Unübersichtlichkeit und Intransparenz der Möglichkeiten. Schon bei den konventionellen Produkten ist sie groß, für den ethisch-ökologisch motivierten Anleger vergrößert sie sich noch um eine zusätzliche Ebene. Was macht nachhaltige Geldanlagen aus? Es gibt hier eine Reihe objektiver Maßstäbe, aber auch viele wertbasierte Kriterien, die jeder Anleger selbst setzt. Bislang fehlte ein Instrument, das beide Bereiche für die Vielzahl der Produkte systematisch, vergleichbar und zugleich individuell anpassbar  erhob und übersichtlich darstellte. Mit FNG-Matrix und -Profilen ein solches Instrument zu schaffen war grundlegend wichtig, gerne brachte und bringe ich mich deshalb in das Projekt ein."

Georg Schürmann, Triodos Bank
„Transparenz gehört für uns untrennbar zum Gedanken der Nachhaltigkeit. Die FNG-Matrix bietet sowohl für Anlageberater als auch Anleger eine transparente Orientierungshilfe. Dies sehen wir als eine gute Ergänzung zum Transparenzsiegel von Eurosif."

Dr. Paschen v. Flotow, Sustainable Business Institute (SBI):
„Seit dem Jahr 2000 arbeitet das Sustainable Business Institute (SBI) daran, die Transparenz im Markt für nachhaltiges Investment zu steigern. Wir haben daher gerne auch die Entwicklung des neuen Berichtsformates des FNG im Rahmen des vom BMBF geförderten Projektes ‚CFI – Climate Change, Financial Markets and Innovation‘ unterstützt. Die im Rahmen dieses Projektes mit der GfK durchgeführte Befragung von Anlegern (‚Herausforderung Klimakompetenz: Kundenerwartungen an Finanzdienstleister- Ergebnisse einer Befragung von Privat- und Geschäftskunden, Sustainable Business Institute (SBI), 2010‘) zeigt, dass die Anleger eine verbesserte Transparenz erwarten. Wir werden dieses Berichtsformat daher auch auf der Marktplattform www.nachhaltiges-investment.org zur Verfügung stellen.“

 Frank Wettlauffer, Bank Sarasin & Co. Ltd
„Als Pionier und Marktführer im Bereich Nachhaltiger Kapitalanlagen hat die Bank Sarasin ein grosses Interesse an einem weiteren Wachstum des Marktes. Wir sind überzeugt, dass die FNG-Matrix hierfür ein wichtiger Baustein ist. Sie erleichtert es, sich dem Thema Nachhaltigkeit und dessen Nutzen für Anleger im Beratungsgespräch zu nähern.“

BayernInvest:
„Für die BayernInvest hat das Thema Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert und das FNG bietet für dieses Themengebiet eine wichtige Plattform. Daher war es für uns eine Selbstverständlichkeit, die  FNG-Matrix und die Erstellung der FNG-Nachhaltigkeitsprofile zu unterstützen und unsere Expertise in die Vorarbeiten einzubringen."


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