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FNG - Forum Nachhaltige Geldanlagen e.V.

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Glossar zur Welt der Nachhaltigkeit:

Arista 3.0
Arista Responsible Investment Research Standard ist ein Qualitätsstandard für SRI Research.
Weitere Informationen über die private Initiative: http://www.aristastandard.org/content/home.html

Asset Overlay
Produktunabhängige Anwendung von nachhaltigen Anlagestrategien auf die gesamten, oder Teile der Assets eines Asset Managers. Asset-Overlays werden für die Strategien Ausschluss, Engagement, Integration und Stimmrechtausübung erfasst.
 
 
Ausschusskriterien
Ein Ansatz, bei dem bestimmte Investments oder Investmentklassen vom Investmentuniversum ausgeschlossen werden, beispielsweise Unternehmen, Länder oder Branchen.
 
Best-of-All
Anlagestrategie, nach der basierend auf ESG-Kriterien die besten Unternehmen über sämtliche Branchen und Kategorien hinweg ausgewählt werden.
 
Best-in-Class
Eine Anlagestrategie, nach der - basierend auf ESG-Kriterien - die besten Unternehmen innerhalb einer Branche, Kategorie, oder Klasse ausgewählt oder gewichtet werden, also diejenigen, die im Branchenvergleich in ökologischer, sozialer und ethischer Sicht die höchsten Standards setzen. Bei diesem Ansatz geht es um die Auswahl oder Gewichtung der sich am besten entwickelnden Unternehmen oder Assets auf Grundlage einer ESG-Analyse innerhalb eines bestimmten Investment-Universums.
 
Biodiversitätskonvention
Internationales Umweltabkommen, welches Ziele für den weltweiten Artenschutz (z.B. Überfischung) und einen gerechteren Rahmen für den Zugang zu genetischen Ressourcen und ausgewogenere Beteiligung aus den Vorteilen und Gewinnen setzt.
 
Corporate Human Rights Benchmark (CHRB)
Der Corporate Human Rights Benchmark (CHRB) ist eine Methodik zur Bewertung der Menschenrechtsperformance von Großunternehmen aus den Hochrisikobranchen Landwirtschaft, Bekleidung und Rohstoffe. Der auf den UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte basierende Benchmark bewertet die menschenrechtliche Performance von Unternehmen anhand öffentlich verfügbarer Informationen.
 
Engagement
Ein langfristiger Dialog von Investoren und Unternehmen mit dem Ziel, die Unternehmensführung unter Berücksichtigung von sozialen, ehtischen und ökologischen Kriterien zu gewinnen. Dies beinhaltet unter anderem den direkten Kontakt zu Unternehmen, Gespräche mit anderen Organisationen und Entscheidungsträgern aus Politik und Wirtschaft.
 
ESG-Kriterien
Englisch für Environmental, Social and Governance; steht für Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung. Bezieht sich auf ein breites Set extra-finanzieller Indikatoren der Nachhaltigkeitsfonds.
 
Gemeinschaftliches Engagement
Ein Dialog-Prozess, der sich an Unternehmen / Branchen richtet und von mehreren Investoren oder Asset-Managern durchgeführt wird mit dem Ziel, Einblick in und / oder Einfluss auf das Innenleben des Unternehmens zu gewinnen.
 
Genfer-Konvention
Zwischenstaatliches Abkommen und wesentliche Komponente des humanitären Völkerrechts. Regelt während des Krieges den Schutz der Zivilbevölkerung, welche nicht an Kampfhandlungen beteiligt ist.
 
Global Reporting Initiative (GRI)
Initiative zur Erarbeitung und Konzeptionalisierung von Nachhaltigkeitsberichten. Auf Grundlage von Transparenz sollen die Tätigkeiten und Leistungen in Hinblick auf die nachhaltige Entwicklung untersucht werden, das Ziel ist Standadisierung und eine bessere Vergleichbarkeit.
 
Governance (Gute Unternehmensführung)
Governance-Themen beziehen sich auf die Qualität des Managements von Unternehmen, die Unternehmenskultur, Risikoprofile und andere Besonderheiten. Dies beinhaltet auch die Verantwortung von Vorständen und deren Verpflichtung mit Blick auf das strategische Management von sozialer und ökologischer Performance. Darüber hinaus geht es um Prinzipien wie transparente Berichterstattung und die Umsetzung von Management-Aufgaben in einer Weise, die frei von Missbrauch und Korruption ist. Hierzu zählen Corporate Governance-Themen (Vergütung von Führungskräften, Aktionärsrechte, Zusammensetzung des Vorstands), Bestechung, Korruption, Dialoge mit Interessensgruppen, Lobby-Aktivitäten etc.
 
Grüne Gentechnik
Der Begriff Grüne Gentechnik bezieht sich auf die Verwendung von gentechnischen Verfahren in der Pflanzenzüchtung und in der Landwirtschaft, deren Ergebnisse transgene Pflanzen oder gentechnisch veränderte Pflanzen genannt werden.
Weitere Informationen unter: Grüne Gentechnik
 
Human Rights Guidance Tool for the Financial Sector
Das von der UN Environment Programme Finance Initiative entwickelte Human Rights Guidance Tool for the Financial Sector hilft Finanzunternehmen potenzielle Menschenrechtsrisiken zu identifizieren. Es ist letztlich eine kostenfreie und öffentlich zugängliche Informationsquelle für die Finanzbranche, um Menschenrechte bei ihren Finanzentscheidungen und -operationen zu berücksichtigen.
 
ILO Konventionen zu Kernarbeitsnormen
Die Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (International Labour Organisation - ILO) legen Sozialstandards für Arbeitnehmer fest. Die Kernarbeitsnormen der ILO umfassen unter anderem Vereinigungsfreiheit und Recht auf Kollektivverhandlungen, Beseitung der Zwangsarbeit, Abschaffung der Kinderarbeit und Verbot der Diskriminierung in Beschäftigung und Beruf.
 
Impact Investment
Impact Investments sind Investments in Unternehmen, Organisationen und Fonds mit der Intention, neben der finanziellen Rendite auch sozial und ökologisch etwas zu bewirken. Impact Investments können sowohl in Industrie- als auch in Schwellenländern getätigt werden und können abhängig von den Umständen sowohl unterdurchschnittliche als auch marktübliche Renditen erzielen. Beispiele für Impact Investments sind Mikrofinanzierung und Social Business- oder Entrepreneurship-Fonds.
 
Integration
Umfasst die explizite Berücksichtigung von ESG-Risiken und -Möglichkeiten durch Assetmanager in der traditionellen Finanzanalyse und bei Investitionsentscheidungen, die auf einem systematischen Prozess und einschlägigen Recherchequellen basieren.
 

Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte (ICCPR) und Internationaler Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (ICESCR)
Die auch als Sozialpakt und Zivilpakt bekannten multilateralen völkerrechtlichen Verträge wurden am 16.12.1966 von der Generalversammlung der UN verabschiedet. Sie enthalten neben den wichtigsten wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten auch eine Forderung nach Gleichstellung der Geschlechter, ein umfassendes Diskriminierungsverbot, ein Selbstbestimmungsrecht der Völker und ein Recht auf freie und faire Wahlen. Beide Pakte bilden zusammen mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte die grundlegenden Menschenrechtsabkommen der UN (International Bill of Human Rights).

KID bzw. KIID
Key (Investor) Information Document ist eine wesentliche sowie zwingende Anleger- und Produktinformation in Kurzfassung (i.d.R. auf 2 Seiten).

 
Kyoto-Protokoll
Zusatzprotokoll zur Ausgestaltung der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) mit dem Ziel des Klimaschutzes.
 
Mandate
Bezeichnen maßgeschneiderte Investmentfonds speziell für institutionelle Investoren oder hochvermögende Privatpersonen (HNWIs). Die werden oft auch als Spezialfonds bezeichnet und zeichnen sich durch einen oder wenige Investoren aus.
 
Mikrofinanzierung
Mikrofinanzierung ist die Bereitstellung von verschiedenen Finanzdienstleistungen wie Kredite, Spareinlagen, Versicherungen, Zahlungsverkehr und andere Finanzdienstleistungen für arme und einkommensschwache Kunden. Die aktuell vorherrschende Dienstleistung ist der Mikrokredit.
 
Modern Slavery Act
Der Modern Slavery Act ist eine Ende 2015 in Kraft getretene Berichtspflicht für britische Unternehmen, mit welchen Maßnahmen sie gegen Menschenhandel und Zwangsarbeit in ihrer Lieferkette vorgehen.
 
 
Montreal-Protokoll
Mulitlaterales Abkommen zum Schutz und Erhalt der Ozonschicht. So verpflichten sich beispielsweise sämtliche Unterzeichnerstaaten auf den Verzicht von Emissionen aus chlor- und bromhaltigen Chemikalien.
 
Nachhaltige Anlagen
Nachhaltige Anlagen ist die allgemeine Bezeichnung für nachhaltiges, verantwortliches, ethisches, soziales, ökologisches Investment und alle anderen Anlageprozesse, die in ihre Finanzanalyse den Einfluss von ESG (Umwelt, Soziales und Governance)-Kriterien einbeziehen. Es beinhaltet auch eine explizite schriftlich formulierte Anlagepolitik, die die Nutzung von ESG-Kriterien beinhaltet.
 
Nachhaltigkeitsrat
Ein regelmäßig tagendes Gremium, das über die Ausrichtung der Nachhaltigkeits- und Ethik-Politik oder das Verhalten gegenüber einzelnen Unternehmen befindet.
 
Normbasierte Ausschlusskriterien
Anwendung von Ausschlusskriterien, die auf internationalen Protokolle und Normen basieren. Wie sie beispielsweise die OECD, die UN und andere internationale Akteure entwicklen, z.B.  Kyoto-Protokoll, Ottawa-Konvention, Pop-Konvention.
 
OECD Corporate Gocvernance Prinzipien
Die Richtlinien für multinationale Unternhemen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung stellen einen Verhaltenskodex für weltweit verantwortliches Handeln von Unternehmen bereit. Die Richtlinien umfassen die Bereiche Transparenz, Arbeitsbeziehungen, Umwelt, Korruption, Verbraucherschutz, Technologietransfer, Wettbewerb und Steuern.
 
OECD-Richtline für multinationale Unternehmen
Die Richtlinien für multinationale Unternhemen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung stellen einen Verhaltenskodex für weltweit verantwortliches Handeln von Unternehmen bereit. Die Richtlinien umfassen die Bereiche Transparenz, Arbeitsbeziehungen, Umwelt, Korruption, Verbraucherschutz, Technologietransfer, Wettbewerb und Steuern.
 
Ottawa-Konvention
Völkerrechtlicher Vertrag zum Verbot von Antipersonenminen.
 
Positive Anlagekriterien
Auswahl von Unternehmen, welche die in der Anlagepolitik festgelegten Anforderungen hinsichtlich Corporate Governance und bestimmter ökologischer, sozialer und ethischer Aspekte besonders gut erfüllen.
 
Precautionary Principle
Das Vorsorgeprinzip bezeichnet die vorbeugende Beachtung von möglichen Nachhaltigkeitsrisiken für ein Unternehmen wie z.B. die Förderung und Produktion von Öl, Metallen und Mineralien, unter Berücksichtigung ökologischer und sozialer Entwicklung.
 
Principles for Responsible Investment Initiative (PRI)
Die von der UN unterstützte Iniviative ist mit dem Ziel ins Leben gerufen worden, die Implementierung der ESG-Aspekte von Kapitaleignern und Finanzdienstleistern zu verlangen und umzusetzen.
Weitere Informationen unter: http://www.unpri.org/
 
Protokoll über biologische Sicherheit
Internationales Abkommen welches den grenzüberschreitenden Transport, die Handhabung und den Umgang mit gentechnisch veränderten Organismen regelt.
Weitere Informationen unter: http://bch.cbd.int/protocol/
 
Rotterdamer Übereinkommen (PIC-Übereinkommen)
Völkerrechtlicher Vertrag zur Chemikaliensicherheit im internationalen Handel. Zu den Zielen des Übereinkommens gehören unter Anderem eine geteilte Verantwortung bei den Handelsländern und der Schutz von Umwelt und der menschlichen Gesundheit vor Stoffrisiken.
Weitere Informationen unter: http://www.pic.int/
 
Soziales
Soziale Themen haben einen breiten Fokus. Sie reichen von Aufgaben mit Bezug zu kommunalen Bedürfnissen, etwa die Verbesserung der Gesundheitsversorgung und des Bildungssystems, zu Themen, die mit dem Arbeitsplatz zusammenhängen inklusive der Einhaltung von Menschenrechten und Themen wie Gleichbehandlung. Weitere Beispiele sind Arbeitsstandards (z.B. in der Zulieferkette), Verbot von Kinderarbeit und Sklaverei, Beziehungen zu den lokalen Gemeinden, Human-Kapital-Management, kontroverse Geschäftspraktiken (Waffen, Konfliktzonen), Gesundheitsstandards, die Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit etc.
 
Social Impact Bond (SIB)
Social Impact Bonds (SIB)– auch Soziale Wirkungskredite oder „Pay-For-Success“- Finanzierung genannt – sind ein wirkungsorientiertes Finanzierungsinstrument im Rahmen einer Multi-Stakeholder-Partnerschaft zwischen Staat, wirkungsorientierten Investoren und sozialen Dienstleistungsorganisationen. Soziale Dienstleistungen werden dabei durch private Investoren vorfinanziert. Die Rückzahlung des eingesetzten Investmentkapitals, inklusive einer Zielprämie durch den Staat, ist dabei an den Erfolg der sozialen Maßnahmen und damit an das Erreichen einer zuvor festgelegten messbaren positiven sozialen Wirkung gekoppelt.
 
 
SRRI
Synthetischer Risiko-Rendite-Indikator. Dient gemäß den Vorschriften der Europäischen Wertpapieraufsicht (ESMA) seit 1.7.2011 zur Risikoeinordnung der Fonds für die "wesentliche Anlegerinformation" (KID). Risikoklassen von 1 (geringstes) bis 7 (höchstes Risiko).
 
Stimmrechtsausübung
Mit Stimmrechtsausübung ist die Ausübung der Aktionärsstimmrechte  auf Hauptversammlungen zu ESG-Themen gemeint. Dabei handelt es sich um einen langfristigen Prozess, der darauf zielt, das Verhalten zu beeinflussen oder mehr im Bereich Offenlegung von Informationen zu erreichen.
 
Stockholm-Übereinkommen (POP-Konvention)
Internationales Übereinkommen zur Einschränkung oder gänzlichen Beendigung der Produktion, Verwendung und Freisetzung von langlebigen organischen Schadstoffen ("Persistent Organic Pollutants").
 
Sustainable Development Goals (SDG; Ziele für nachhaltige Entwicklung)
Die Sustainable Development Goals sind 17 politische Zielsetzungen der Vereinten Nationen, die auf Grundlage der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – Umwelt, Soziales und Wirtschaft – eine weltweite nachhaltige Entwicklung vorantreiben sollen. Sie traten als Nachfolger der Millenniums-Entwicklungsziele am 01. Januar 2016 mit einer Laufzeit von 15 Jahren in Kraft und gelten für Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer. Menschenrechte sind ein Querschnittsthema der Sustainable Development Goals, sodass jedes SDG mit einer Vielzahl von Menschenrechten verknüpft ist.
 
Themenfonds
Investitionen in Themen oder Assets, die mit der Förderung von Nachhaltigkeit zusammenhängen. Thematische Fonds fokussieren auf spezifische oder auch mehrere Themen, die auf ESG-Kriterien basieren, beispielsweise Klimawandel und Ökoeffizienz.
 
Thun Group
Die Thun Group ist ein informeller Zusammenschluss von sieben internationalen Banken, um über Strategien und Maßnahmen zur Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in den zentralen Geschäftsfeldern der Finanzindustrie zu diskutieren. Ihre Ansätze finden weitestgehend im Risk Assesment, Retail und Private Banking, Corporate und Investment Banking sowie im Asset Management Anwendung.
 
 
Umwelt
Umwelt-Themen betreffen alle Aspekte von Unternehmens- oder Staats-Aktivitäten, welche die Umwelt in positiver oder negativer Weise beeinflussen. Beispiele hierfür sind Artenvielfalt, Treibhausgas-Emissionen, Klimawandel, erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Ressourcen-Raubbau, chemische Verschmutzung, Abfall-Management, Wasser-Management, Versauerung der Meere, Ozon-Abbau, Landnutzung etc.
 
UNEP Finance Initiative
Partnerschaft zwischen dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen mit der privaten Finanzwirtschaft und dem Versicherungssektor zur Förderung von sozialen Entwicklungen, Umweltschutz und Nachhaltigkeit.
Weitere Informationen unter: http://www.unepfi.org/
 
UN Global Compact
Der UN Global Compact (Globaler Pakt der Vereinten Nationen) verpflichtet Unternehmen zur Einhaltung sozialer und ökologischer Mindeststandards. Wichtige Prinzipien des UN Global Compact sind Menschenrechte, Organisationsfreiheit, Abschaffung von Zwangs- und Kinderarbeit, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung. Weitere Informationen unter: http://www.unglobalcompact.org/languages/german/index.html
 
 
Ultra-High-Net-Worth-Individuals (UHNWI) 
So genannte Ultra-High-Net-Worth-Individuals (UHNWI) sind Private Banking Kunden, über ein investierbares Vermögen von mehr als 30 Millionen USD verfügen.
 
UN Konvention gegen Korruption
Erster weltweiter Vertrag zur Bekämpfung von Korruption gegenüber Amtsträgern. Das Übereinkommen, welches zur internationalen Zusammenarbeit verpflichtet, enthält eine Reihe von Präventionsmaßnahmen zur Bekämpfung von Kooruption, unter Anderem Verhaltenskodizes für Beamte und Justiz, Kriterien für deren Einstellung sowie Förderung und Transparenz von Rechenschaftspflicht.
 
 
UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte
Die nach dem UNO-Sonderbeauftragten John Gerald Ruggie benannten Ruggie-Principles (offiziell: UN Guiding Principles on Business and Human Rights (UNGP)) bilden heute die Grundlage für die globale Debatte zu Verstößen von Menschenrechten, zu denen auch Unternehmen beitragen. Die Leitprinzipien fußen auf den Säulen Schutz, Achtung, Abhilfe. Gemäß den UNGP ist der Staat aktiv zum Schutz der Menschenrechte verpflichtet und muss Geschädigten Zugang zur Gerichtsbarkeit ermöglichen. Unternehmen sind im Gegenzug dazu verpflichtet Menschenrechte zu achten und im Falle von Menschenrechtsverstößen für Wiedergutmachung zu sorgen.
 
UN-Waffenkonvention (CCW)
Konvention über das Verbot oder die Beschränkung des Einsatzes bestimmter konventioneller Waffen mit fünf Protokollen. Weitere Informationen unter: CCW
 
Wertbasierte Ausschlusskriterien
Anwendung von Ausschlusskriterien, die keiner Norm unterliegen, sondern nach eigenen ethischen Werten ausgewählt werden z.B. ausbeuterische Kinderarbeit, Alkohol, Tabak, Pornographie, Tierversuche, Rüstung etc.
 
WpHG
Wertpapierhandelsgesetz

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